Produkte, deren Keimzahl reduziert werden müssen, sind z. B:

  • Extrakte aus der pharmazeutischen Industrie und Lebensmittelindustrie
  • Fruchtsäfte
  • Milchprodukte
  • Gelatine

ginko

Für diese Bedarfsfälle bietet die
SPX Flow Technology Warendorf GmbH Ihren Kunden Sterilisationsanlagen an, die genauestens auf die individuellen Problemstellungen abgestimmt sind und die GMP-, FDA- und EHEDG-Standards entsprechen.

e&e Sterilisationsanlagen

Produkte, die in der Lebensmittelindustrie, Pharmazie-, Kosmetik- und chemischen Industrie eingesetzt werden, unterliegen strengen hygienischen Anforderungen und müssen in der Regel keimfrei (steril) gemacht werden, d.h. die Produkte werden kurzzeitig (je nach Bedarf) auf hohe Temperaturen erhitzt, um Keime abzutöten.

Wir unterscheiden zwischen Direktdampf- und Indirekt-Sterilisationsanlagen, die entweder kontinuierlich oder diskontinuierlich gefahren werden können.

e&e sterilisation plant

Direktdampf-Sterilisation

Bei der Direktdampf-Sterilisation wird das Produkt direkt mit Dampf vermischt. Dem Produkt wird über eine Injektionsdüse Sterildampf zugemengt.
Eine nachgeschaltete variable Heißhaltestrecke bestimmt die Heißhaltezeit.

Nach einem Druckhalteventil wird die Temperatur des Produktes schlagartig durch Flashen (von hohem Druck zum Vakuum) in einem Vakuumabscheider erniedrigt.
Die dabei entstehenden Brüden (verflüchtigter Dampf) können zur Beheizung nachgeschalteter Verdampferstufen eingesetzt werden oder über einen Oberflächenkondensator kondensiert und abgepumpt werden.


Die Direktdampf-Sterilisation wird hauptsächlich bei empfindlichen Produkten eingesetzt, die mit kurzen Heißhaltezeiten und hohen Temperaturen behandelt werden müssen.

 

e&e indirect steilisation plant

Indirekte Sterilisation

Bei der Indirekt-Sterilisation hingegen kommt das Produkt nicht mit dem Aufheizmedium in Kontakt.

Die Aufheizung erfolgt über Wärmetauschersysteme, d. h. es kommen entweder Platten- oder Röhrenwärmetauscher zum Einsatz.

Die Indirekt-Sterilisation wird hauptsächlich bei Produkten angewandt, die schonend behandelt werden müssen oder bei denen der direkte Kontakt mit dem Heizmedium vermieden werden soll. Als Heizmedium kann entweder Dampf, Heißwasser oder Elektrowärme eingesetzt werden.